Beratung durch die Psychologin

 

Die Schwangerschaft und Stillzeit ist eine Phase massiver Veränderungen in vielen Lebensbereichen. Es ist auch, vor allem für Frauen, eine höchst sensible Zeit, da durch die hormonelle Umstellung Gefühle (angenehme wie unangenehme) wesentlich intensiver erlebt werden können als gewohnt. Sonst gut verdrängte Themen (tragische Erlebnisse, Ängste, Aggressionen usw.) können plötzlich aufbrechen und einen zu überschwemmen drohen. Ängste, keine ausreichend gute Mutter/kein ausreichend guter Vater sein zu können, womöglich die Fehler der eigenen Erziehung zu wiederholen, können Frauen wie Männer quälen. Ebenso können die Fragen, ob „eh alles gut gehen wird" und „wie ich/wir das schaffen sollen", oder die Befürchtung den eigenen Freiraum, die Zeit für sich selber, die (berufliche) Identität und die Selbstbestimmung über das eigene Leben zu verlieren, erdrückende Ausmaße annehmen.

Auch auf der Beziehungsebene ist der Schritt von der Zweisamkeit zur Dreisamkeit eine enorme Herausforderung, an der manche Beziehungen schon in der Schwangerschaft zu zerbrechen drohen oder tatsächlich zerbrechen. Und mit einem Schlag muss frau sich mit der Rolle der Alleinerzieherin auseinandersetzen.

Dies alles sind nur ein paar Beispiele für die vielen Themen, die aus der „Zeit der frohen Erwartung" eine extreme Hochschaubahn der Gefühle machen und einem den sprichwörtlichen „Boden unter den Füßen" wegreißen können.

Frau Maga. Margit Wurz, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, bietet Beratungsgespräche für werdende und frischgebackene Mütter und Väter im Hebammenzentrum an, um in einem vertraulichen Rahmen die widersprüchlichen Gefühle und Gedanken verstehen und ordnen zu können. Ziel ist eine Stabilisierung und Abklärung, ob und wenn ja welche weiteren Unterstützungsangebote sinnvoll wären.


Bei Interesse an einer psychologischen Beratung bitte um Terminvereinbarung im Hebammenzentrum.